| 2026-04-07 | |
Mit dem Beginn der Hochzeitssaison steht für viele Paare eine zentrale Entscheidung an: die Wahl eines Rings, der sie über Jahre hinweg begleitet. Ob Verlobungsring oder Ehering – im Mittelpunkt steht die Suche nach einem Stück, das die Persönlichkeit seiner Träger widerspiegelt und zugleich zeitlos ist. Gerade bei Schmuckstücken von solcher emotionaler und symbolischer Bedeutung gewinnt eine sorgfältige Beratung an besonderem Stellenwert – sie bildet die Grundlage dafür, dass aus einer Idee ein wirklich persönliches Objekt entsteht. Dieses Verständnis ist bei der Wiener Goldschmiede SKREIN* seit vielen Jahren gelebte Praxis.
„Am Anfang steht bei uns immer ein Gespräch – und dieses nimmt oft mehr Raum ein als alles andere. Es geht darum zu verstehen, wer die Person ist, die diesen Ring später trägt: Was ist ihr wichtig, wie lebt sie, was entspricht ihr wirklich? Auf dieser Grundlage entwickelt sich eine klare Richtung. Formen, Materialien und Proportionen werden gemeinsam ausgelotet, bis sich eine stimmige Linie abzeichnet. Die Ergebnisse sind dabei so individuell wie die Menschen selbst. Manchmal findet sich das passende Stück bereits unter den vorhandenen Arbeiten, manchmal entsteht etwas vollkommen Neues. Entscheidend ist in jedem Fall, dass sich das Ergebnis selbstverständlich anfühlt“, erklärt Marie Skrein, Geschäftsführerin von SKREIN*.
Diese Haltung prägt den gesamten Entstehungsprozess. Jeder Ring wird als Maßanfertigung gedacht, jede Entscheidung leitet sich aus dem vorangegangenen Austausch ab. Häufig vergeht bewusst Zeit im Dialog, bevor erste Stücke präsentiert werden. An die Stelle einer Vielzahl an Optionen tritt eine kuratierte Auswahl, die sich bereits an den individuellen Vorstellungen orientiert. So entsteht ein klarer Rahmen, der Orientierung gibt und den Blick auf das Wesentliche lenkt.
Auch wenn jedes Stück individuell entsteht, lassen sich bestimmte Tendenzen erkennen, die Marie Skrein aktuell beobachtet: „Nach einer Phase eher zarter Schmuckstücke wächst wieder die Bereitschaft, mehr Präsenz zu zeigen. Organische Formen und individuelle Oberflächen gewinnen an Bedeutung, ebenso wie breitere Ringe. Es geht um mehr Gewicht, mehr Charakter – und um eine stärkere persönliche Handschrift.“ Dabei zeichnen sich in der Materialwahl klare Verschiebungen ab: Gelbgold gewinnt spürbar an Bedeutung, während Roségold zunehmend in den Hintergrund tritt – eine Entwicklung, die sich nicht nur bei Eheringen, sondern auch bei Verlobungsringen zeigt, wo Weißgold immer häufiger durch Gelbgold ersetzt wird.
Auch in der Formensprache bleibt Bewegung spürbar: Während sich der runde Schliff als zeitloser Klassiker behauptet, wächst zugleich das Interesse an markanteren Alternativen wie dem Baguette- oder Ovalschliff. Diese Tendenzen werden vereinzelt durch feine Farbakzente ergänzt. Vor allem Grün- und Gelbtöne setzen subtile Akzente, bleiben im Verlobungsring jedoch die Ausnahme – nicht zuletzt, da der Diamant aufgrund seiner besonderen Haltbarkeit weiterhin bevorzugt wird. Eine entsprechend besondere Wahl stellt in dem Zusammenhang der gelbe Diamant dar. Alternativ eröffnen Saphire in den entsprechenden Nuancen eine charaktervolle Möglichkeit, Farbe ins Schmuckstück zu integrieren.
Bei SKREIN* werden die Ringe jeweils einzeln von Hand in Wien gefertigt. Im Fokus steht dabei nicht nur die gestalterische Ausarbeitung, sondern auch das Tragegefühl – eine feine, weiche Haptik, die sich besonders im täglichen Tragen entfaltet. So entsteht jede Arbeit als Einzelanfertigung, geprägt von handwerklicher Sorgfalt und einer Ausführung, die so individuell ist wie die Menschen, für die sie bestimmt ist.
Die Wiener Schmuckwerkstatt SKREIN* wurde 1990 von Alexander Skrein gegründet und hat sich seither als Synonym für ausgefallenes Design, nachhaltige und faire Produktionsstandards sowie höchste handwerkliche Qualität etabliert. Heute leitet Marie Skrein, Tochter des Gründers und ausgebildete Goldschmiedin, das Familienunternehmen in zweiter Generation und führt die Tradition mit einer klaren Vision fort: Schmuck zu schaffen, der Konventionen hinter sich lässt und die Individualität seiner Träger:innen in den Mittelpunkt stellt. Jedes Schmuckstück wird in der hauseigenen Werkstatt gefertigt und besteht aus fair produzierten oder recycelten Materialien. SKREIN* vereint diesen nachhaltigen Anspruch mit der kreativen Expertise internationaler Schmuckkünstler:innen, um einzigartige Designs von unvergleichlicher Qualität zu schaffen.